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Dr. Gernot Graefe
stammt aus Wesermünde, Deutschland, aufgewachsen bei Frankfurt/ Main.
Zoologiestudium in Frankfurt, München, Seewiesen (Konrad Lorenz)
und ab
1961 in Wien. Wichtiger Einfluß durch Univ.Prof.
Dr. Wilhelm Kühnelt.
Ausbildung als Parasitologe
und Verhaltensforscher.
1962-1963 Forschungsgemeinschaft Wilhelminenberg, Außenstelle
Rust
1963-1966 Farbwerke Hoechst bei Frankfurt, Forschungsstelle
1966-1968 parasitologische Forschungen in Argentinien
ab 1968 Institut für vergleichende Verhaltensforschung
der Österr. Akademie der Wissenschaften, Abteilung Ökosystemforschung,
Donnerskirchen (später: Forschungsstelle für Bioenergie)
Graefe zählte Anfang der 70er Jahre zu den wenigen Wissenschaftern,
die öffentlich die Kernenergie kritisierten.
ORF - Sendungen:
4.1971: "Neue Anwendungsbereiche der Verhaltensforschung"
8.6.1971: Teilnahme an Ö1-Diskussion im ORF "Wie
sicher sind Kernkraftwerke?" mit Univ.Prof. Dr. Gertrud Pleskot,
Dr. Peter Weish, Dr. Hans Grümm und Dr. Michael Nentwich
29.4.1972: "Aufgaben der Verhaltensforschung im
Zeitalter des
technischen Fortschritts" (Wissen der Zeit) - Die Manuskripte sind
bei
DI Werner Gamerith vorhanden.
25.3.1974: mit Dr. Eduard Gruber "Energieterror"
Graefe initiierte auch die vermutlich erste Radiosendung über
biologische Landwirtschaft, die großes Echo fand: "Die Landwirtschaft
der Zukunft" von DI Werner Gamerith und Dr. Gernot Graefe: 23.11.1972,
Wiederholung am 12.03.1973
Ab Ende der 1970er-Jahre
umfangreiche Forschungen über Energie aus
Traubentrestern.
Ab 1969 Lektor (später Dozent) an der TU Wien "Verhaltensforschung
für
Architekten" und Pädagogische
Akademie des Bundes in Wien "Ökologie"
Verstorben 1994
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