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Gärten und Politik Vom Kultivieren der Erde
"Der Garten ist ein umschlossener Ort, dazu bestimmt, das Beste zu schützen: Pflanzen, Ideen und den Boden, worin beide wurzeln." Gilles Clément
Gärten und Städte entstanden als Orte der Verteidigung des Menschen gegen die wilde Natur, wobei sich ökonomischer Nutzen und ästhetische
Absicht verbanden. Heute ist die Erde weitgehend kultiviert und die Zonen, die es nicht sind, stehen unter Kontrolle. Mit der Aneignung
der äußeren Natur haben sich auch die menschliche Natur und das gesellschaftliche Leben verwandelt.
Vom Bodenkundler bis zum Philosophen, vom Pflanzenzüchter bis zur Landschaftsarchitektin denken Experten über den Garten nach: von der Renaissance
bis zur Gegenwart, vom humanistischen Garten bis heute, da es erneut darum geht, eine humane Welt zu gestalten. Für alle, die Gärten, Philosophie
und Umwelt lieben, mit vielen schönen Bildern.
Brita Reimers (Hrsg.):
Gärten und Politik
Ökom Verlag München 2010
340 S. m. zahlr. Illustr.
ISBN 978-3-86581-158-5
€ 30,80
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