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Mobiltelefonie - Fluch oder Segen - Alternativen und Tipps
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Was soll man nun tun? Leider gibt es keine eindeutige Antwort. Es gibt keine Beweise dafür, dass Mobiltelefone schädlich sind - aber nur, weil es noch nicht bewiesen ist, heißt nicht, dass es nicht existiert, und natürlich möchte man den Gebrauch seines Handys nicht in 20 Jahren bereuen.
Man kann daher nur zu veranwortungsvollem Umgang raten - Handy nur dann benutzen, wenn es wirklich nötig ist, stundenlange Plaudereien am Handy vermeiden - das ist ja bei einem Kaffee direkt mit dem Gesprächspartner sowieso viel gemütlicher. Kinder, deren Schädelknochen noch dünner und daher durchlässiger sind und deren Gehirn sich noch im Aufbau befindet, sollten überhaupt nur in Ausnahmefällen ein Handy benutzen. Sinnvoll ist es auch, das Handy beim Gesprächsaufbau nicht schon ans Ohr zu halten und es möglichst nicht dauerhaft am Körper zu tragen (z.B. in der Hosentasche).
Abraten muss man auf jeden Fall von der Vielzahl an ''Schutzhüllen gegen Elektrosmog'' und ähnlichen Produkten. Meist handelt es sich um unwirksame Produkte, für die man viel Geld bezahlt (hier sind einige Beispiele zu finden: Beispiel 1, Beispiel 2).
Manchmal allerdings können diese Produkte die Belastung durch das Handy sogar noch erhöhen: Produkte, die die Antenne abdecken und damit Schutz vor der Strahlung versprechen, bewirken genau das Gegenteil: um durch die zusätzliche Dämpfungsschicht noch Kontakt mit dem nächsten Sendemast zu bekommen, muss das Handy noch intensiver senden - das bewirkt nicht nur eine kürzere Lebensdauer der Batterie, sondern auch eine intensivere Strahlenbelastung für den Handybesitzer.
Als Alternative zu empfehlen sind auf jeden Fall strahlungsarme Geräte:
Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) aus Salzgitter listet auf seiner Webseite 814 Mobiltelefone 26 verschiedener Hersteller auf. Für 742 davon konnte ein standardisierter SAR ermittelt werden. Alle lagen unter dem gesetzlichen SAR-Wert von 2 W/kg. Die Unterschiede zwischen den Modellen sind jedoch zum Teil gewaltig. Mit Stand Dezember 2006 gab das BfS an: Von 465 aktuell produzierten Mobiltelefonen liegen knapp ein Drittel unterhalb eines SAR-Wertes von 0,6 W/kg.
Seit Jahren wird an der Erarbeitung eines Umweltsiegels für strahlungsarme Geräte gearbeitet - dann sollte dem Konsumenten die Entscheidung für ein Gerät auch leichter fallen.
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